Namaste 3


Dienstag, den 5.5.2018

Bereits gespannt auf die bevorstehende Reise traf sich unsere Gruppe, bestehend aus Hr. Dr. Bähr , Fr. Kandilova, Mir (Björn) und Harald, am Mannheimer Hauptbahnhof um gemeinsam mit dem ICE unser erstes Etappenziel, den Frankfurter Flughafen, zu erreichen.

Die Stimmung war vorfreudig, Nepal noch unfassbar weit weg. Gesprächsstoff durch gemeinsame Interessen gab es genug. Langeweile hatte keine Chance.

Angekommen am Frankfurter Flughafen und einige Shuttelbusfahrten später, vertrieben wir uns die Zeit mit gemeinsamem essen, reden und Flugzeuge schauen.

Anschließend beschleunigte sich die Atmosphäre etwas. Wir gingen durch Metalldetektoren und suchten Unterlagen die wir wenige Augenblicke zuvor erst verstaut hatten. Eine Routine die im Laufe der Anreise in Fleisch und Blut über ging.

Im Flugzeug nahmen wir unsere geschickt gewählten Plätze ein. In zwei Dreierreihen, jeweils der Fenster- und Gangplatz, mit einem freien Platz in der Mitte.

Für Harald und mich der erste Flug. Der Flug startete Pünktlich um ca. 22 Uhr.

Erster Halt, Dubai. Stickig-heiße Luft, erdiger Geruch , gut klimatisierte Shuttelbusse.

Im Vergleich zum Frankfurter Flughafen ein unkoordinierter und in Anbetracht der Sanitäreinrichtungen unhygienischer Aufenthalt, aber auch unser erster Kontakt mit Nepalis, welche sich einen Flug mit uns teilen würden. Die Routine aus Passgesuche und Gürtel ausziehen begleitete uns natürlich auch hier.

Nepal rückte näher. Mit Airdubai nach Kathmandu.

 

Bergspitzen aus den Wolken unter dem Flugzeug. Welche? So genau wusste es keiner, aber einer von den Paar genannten wird es sicher gewesen sein.

Während Harald ersten Kontakt zu nepalesischen Sitznachbarn aufbaute, versuchte ich die restliche  Zeit zu Schlafen…

…Was nicht gelang. Aber wir kamen in Nepal an.

Es roch anders. Ein Bouquet aus Holz, Gummi und Abgasen. Gerade so schwach, das man sich zu schnell an den Geruch gewöhnt hat um ihn du differenzieren.

Zum letzten Mal Passkontrollen und Detektoren. Wir waren in Nepal. Ein befremdendes Gefühl der Ungewissheit welches zwanghaft nach Vergleichen zu Deutschland suchen lässt.

Draußen dann langsam die Realisierung, hier ist Nepal.

Wir wurden Persönlich in Empfang genommen und fuhren in zwei Bussen zu unserer Unterkunft. Ich hatte die einmalige Gelegenheit einige Videos vom Straßenchaos zu machen, während interessante Fakten zu Kathmandu und Nepal im allgemeinen vermittelt wurden.

(Videos folgen)

Wussten sie das Kathmandu 1400m über dem Meeresspiegel liegt?

Am Gästehaus angekommen überwältigten mich die Eindrücke in einer Weise die den Rahmen dieses einen Eintrages sprengen würden.

In Kürze: Wir haben ein eigenes Gästehaus mit einem persönlichen Koch zur Verfügung gestellt bekommen. Das Essen ist unvergleichlich. Straßenhunde Bellen nachts, aber trotzdem wirkt die Nacht ruhig. Kathmandu-City kann von der Terrasse aus gesehen werden. Wir sind angekommen. Die Müdigkeit übermannt mich und  um 21:00 Uhr ist am ersten Tag Schluss für mich.

Viele kleine Details fehlen, aber die nächsten Tage sollten Ereignisreich werden.


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3 Gedanken zu “Namaste

  • Thomas Gaßner

    Hallo an alle,
    vielen Dank für den schönen ersten Bericht, Björn.
    Tolle erste Eindrücke!
    Noch viel Erfolg und Spaß …
    Thomas Gaßner

  • Dorothee Rauschenberger

    Toll geschrieben, lese ich gern weiter 🙂 Viel Spaß, viel Erfolg – im Herzen dabei! LG Dorothee Rauschenberger

  • Markus Rösch

    Lieber Björn, liebe Reisegruppe,

    das sind ja ganz tolle Bilder. Ich freue mich, dass Eure Reise bisher so gut verlaufen ist und vor allem, das Ihre so gut aufgenommen wurdet.
    Ich wünsche Euch weiterhin tolle Eindrücke und verfolge aufmerksam Euren Blog.

    Herzliche Grüße

    Markus Rösch